Illustrationsbrief
Werbebriefe mit Abbildungen, die schnell und preiswert herzustellen sind. Lenken das Interesse des Lesers auf das Angebot.
Image
Alle subjektiven Ansichten und Vorstellungen, die eine Person von etwas hat. Im Marketing: Das Bild, das sich ein Konsument von einem Produkt oder einem Unternehmen macht.
Image-Management
Entscheidungsträger in Organisationen und Unternehmen müssen ihr Image gezielt aufbauen und pflegen, um in ihrer Kommunikation persönliche Glaubwürdigkeit und Kompetenz zu erhalten. Das gelingt durch eine professionelle Vorbereitung auf öffentliche Auftritte. Zur Beratungsleistung gehört das persönliche Training und Coaching vor der Kamera, in Interview- und Talk-Situationen sowie vor Publikum. Die klassische Rhetorik einschließlich Gestik-, Sprech- und Atmungstechniken wird ergänzt durch die Beherrschung der Bildersprache und moderner Präsentationsformen. Voraussetzung für eine glaubwürdige Performance ist die Vermittlung der Funktionsweisen der modernen Medienlandschaft.
Impulskauf
Wenn der Kunde spontan eine angebotene Ware kauft, obwohl der Kauf eigentlich nicht geplant war, spricht man von Impulskauf. Geeignete Angebote werden in der Direktwerbung oft auf dem Briefumschlag oder auf der Bestellkarte platziert.
Incentive
Ein gezielter Anreiz, der zum Kauf oder zur Anforderung eines Produktes oder einer Dienstleistung führen soll. Meistens werden Prämien, Give-Aways oder Gewinnspiele eingesetzt.
Infocard
Die Infocard ist Anschreiben, Antwortkarte und Versandkuvert in einem. Die Infocard trägt - dank eines doppelschichtigen Adressfeldes - schon beim Versand an den Kunden zwei Adressen (Anschrift für die Rückantwort ist bereits auf der Karte abgedruckt). Sie wird von einem großflächigen, leicht ablösbaren Etikett überdeckt, der die Kundenanschrift trägt. Dieses kann der Empfänger herauslösen und ins Absenderfeld kleben.
Initial-Mailing
Einführungs-Mailing (siehe Mailing), erster Dialog-Schritt.
Inkjet-Adressiersystem
Hinter dem Begriff "Inkjet" verbirgt sich ein computergesteuertes Adressierverfahren, bei dem Adressen ohne Zwischenträger direkt vom Computerband auf Einzeladressträger geschrieben werden. Es wird vor allem verwendet, um Zeitungen, Zeitschriften und Werbematerialien zu adressieren.
Inserts
Dieser Begriff wird als alternative Bezeichnung für Beihefter verwendet. Er kann aber auch Werbemittel fremder Unternehmen meinen, die der eigenen Aussendung beigelegt werden (siehe Multi-Mailing).
Integrierte Kommunikation
Einsatz mehrerer Medien im zusammenwirkenden, sich gegenseitig verstärkenden Verbund. Beispiele: Mailings mit Telefonmarketing, Anzeigen, Radiospots, Plakate.
Interaktive Medien
Medien, die eine Möglichkeit zum Dialog enthalten. Beispiele: Antwortmöglichkeit über Telefon- oder Faxnummer, Coupon, Bestellkarte, E-Mail.
Interessentenwerbung
Erste Stufe einer mehrstufigen Direktwerbeaktion. Meist wird versucht, aus einer großen Zielgruppe mit relativ wenig Aufwand Interessenten zu gewinnen, die weitere Informationen oder ein Angebot wünschen. Die dafür notwendigen Unterlagen werden in der nächsten Phase an die Reagierer der ersten Stufe verschickt. Ziel ist es, sie dadurch zu Kunden zu machen.
Internet
Ein weltweiter Verbund öffentlicher und privater Rechennetze. Über das Internet werden verschiedene Dienste zur Verfügung gestellt. Zu den meistgenutzten Diensten gehört das World Wide Web, E-Mail und VoIP (Internet-Telefonie).
Internet-Server
Computer (Rechner), der ans Internet angeschlossen ist und durch Nutzer von außen aufgerufen werden kann, um die im Server (siehe Internet Server) liegenden HTML- und anderen Internet-Dokumente zum lokalen Rechner zu transportieren.
ISP (Internet-Service-Provider)
Dienstleister, die Firmen und Privatpersonen den Zugang zum Internet ermöglichen. Über die reine Zugangsleistung hinaus bieten viele ISPs weitere Dienstleistungen an, wie etwa Webdesign und Webberatung.
Issues-Management
Issues sind Themen des öffentlichen Interesses, die eine hohe Relevanz für ein Unternehmen oder eine Organisation haben. Diese Themen sind nicht starr und unveränderlich, sondern bewegen sich entlang einer Dynamik von Argumentation und Aufmerksamkeit. Man spricht von Themenkarrieren oder -zyklen, die den Wandel von Positionen, Prioritäten, Kompetenzen, Konflikt und Konsens abbilden. Issues Management plant und steuert die Kommunikation dieser Themen auf der von Politik und Öffentlichkeit beachteten Agenda. Es rückt Themen in die Mitte des öffentlichen Interesses, um spezielle Positionen für die jeweiligen Adressaten sichtbar zu machen ("Agenda Setting"), baut ein Thema schrittweise durch verschiedene Aktionen oder Veröffentlichungen auf ("Agenda Building") oder ermöglicht das Aufspringen auf ein bereits debattiertes Thema ("Agenda Surfing"). Gerade in Verbindung mit politischen Ereignissen können Themen eine eigene, gefährliche Dynamik entwickeln. Issues Management ist daher gleichzeitig Prävention von Krisen und Krisenmanagement. Es stellt die Fähigkeit zur schnellen, aber geordneten Reaktion sicher, um die eigene Glaubwürdigkeit und ein Maximum an Handlungsoptionen in einer Krise zu erhalten und daraus neue Chancen zu gewinnen.
IT-Politikberatung
Das Internet und seine vielfältigen elektronischen Online-Plattformen (Intranet, Chatroom, Newsgroup, Email-Newsletter) haben die zielgruppenorientierte politische Kommunikation stark verändert. Nahezu jede Art der politischen Organisation und Kommunikation hat heute eine Online-Komponente. Staatliche Institutionen nutzen elektronische Kanäle sowohl in der Verwaltung als auch im Kontakt mit den Bürgern, um einfachere und unbürokratische Verfahren zu ermöglichen (E-Government). Multimediale, interaktive und ständig aktualisierte Angebote müssen von Fachleuten erstellt und betreut werden ? oftmals, um klassische Instrumente zu unterstützen. Politikberater setzen diese Informationstechnologie strategisch ein und integrieren sie in die Kommunikationsplanung. Zugleich beraten sie Organisationen, um deren internen Informationsfluss und damit deren Produktivität zu verbessern.














