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Cabbage-Letter
Kombination aus Brief und Prospekt, entweder als Prospekt mit integriertem Brief oder als illustrierter Brief. Hauptvorteil: sehr kostengünstig.

Call-Center
Servicetelefon für Kunden- und Käuferanfragen.

Canvassing
Wählermobilisierung oder Spenden-Sammeln im Rahmen von Hausbesuchen. Hierzu werden sowohl Freiwillige als auch bezahlte Kampagnenmitarbeiter eingesetzt.

CAS (Computer-Aided-Selling)
Verkaufsunterstützung durch Computer. Voraussetzung ist der Aufbau einer Datenbank, die alle verkaufsrelevanten Daten speichert.

Chat
Live-Gespräch via Internet. Anwendung, bei der beliebig viele Teilnehmer online (siehe online) diskutieren können. Während des Chats werden die Fragen und Meinungen per Tastatur eingegeben und können von allen Chat-Teilnehmern mitgelesen werden.

Checkbox
Vorgedrucktes Kästchen zum Ankreuzen einer Antwort. Erleichtert dem Empfänger die Reaktion.

Checkliste
Zusammenstellung von Prüfkriterien auf einer Liste, deren genaue Beachtung sicherstellt, dass bei der Direktwerbeaktion nichts schief läuft. Am effektivsten ist die Checkliste nach der Schritt-für-Schritt-Methode: Durch Abhaken oder Eintragen der einzelnen Punkte kann kein wichtiges Detail vergessen werden.

Chesire
Adresslieferform, die auch als Liste bezeichnet wird. Dabei werden die Adressen postalisch vorsortiert, auf selbstklebende Papierlisten gedruckt, geschnitten und in der postalisch richtigen Reihenfolge auf Adressträgerkarten, Briefhüllen oder sonstige Werbemittel geklebt.

Cluster-Analyse
Englisch: Gruppe, Haufen, Häufung. Ist ein statistisch- mathematisches Verfahren bei Tests oder Befragungen. Dabei wird eine größere Anzahl von Personen mit gleichen oder ähnlichen Merkmalen (etwa gleiches Kauf- oder Konsumverhalten) zu einer Gruppe zusammengefasst, also geclustert.

Codierung
Um Rückläufer von Direktmarketingaktionen eindeutig zuordnen und eine Erfolgskontrolle vornehmen zu können, ist die Kennzeichnung (verschlüsselt = codiert) von Antwortkarten, Gutscheinen, Schecks, Coupons unumgänglich. Nur so gelingt die statistische Auswertung einer Werbeaktion. Die Codierung kann in Form von Ziffern (Kennziffern), Buchstaben oder Mischformen erfolgen.

Codierzone
Bereich in der Aufschriftseite einer Sendung.

Computer-To-Plate
Digitale Druckvorstufe. Es werden keine Druckfilme benötigt, da unmittelbar auf die Druckplatte belichtet wird.

Computerbrief
Bezeichnung für alle Werbebriefe mit Adresse, Anrede und individuellen Einfügungen, die computergesteuert (vorwiegend von Endlos- oder Einzelblatt-Laserdruckgeräten) hergestellt werden.

Constituent-Relationship-Management
Basiert auf dem Konzept des Customer-Relation-Managements. Bezieht sich jedoch nicht auf die Kunden eines Unternehmens, sondern auf den Wähler (engl. constituent) eines Kandidaten bzw. einer Partei. Ziel ist es, den Dialog mit den Wählern zu organisieren.

Copyright
International übliche Bezeichnung für das Urheberrecht, das gesetzlich geschützt ist.

Corporate Design (CD)
Das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, mit dem die Corporate Identity umgesetzt und unterstützt wird. Dazu gehören alle grafischen Elemente wie beispielsweise: gut lesbares Marken- und Firmenzeichen, einheitliche Gestaltung aller schriftlichen Unterlagen (Visitenkarten, Briefbogen, Formulare), festgelegte Schrifttypen und Farben, optische Gestaltung von Schaufenstern, Messeständen, Firmenfahrzeugen, Kleidung.

Corporate Identity (CI)
Selbstdarstellung eines Unternehmens nach außen und innen durch das Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour), die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications) und das Unternehmenserscheinungsbild (Corporate Design). Die Basis der CI bildet eine ausgeprägte Unternehmenskultur (Corporate Culture).

Cost-per-Contact (CpC)
Kosten pro Kontakt. Beschreibt die Summe, die ein Kontakt mit einem Mailing-Empfänger kostet. Berechnung: Gesamtkosten der Aktivität (Kosten für Werbemittel, Versand, Porto) dividiert durch die Auflage oder die Anzahl der erreichten Personen.

Cost-per-Interest (CpI)
Kosten pro Interessent. Beschreibt die Summe, die ein gewonnener Interessent kostet. Berechnung: Gesamtkosten der Aktivität (Kosten für Werbemittel, Versand, Porto) dividiert durch die Anzahl der gewonnenen Interessenten.

Cost-per-Order (CpO)
Kosten pro Bestellung. Beschreibt die Summe, die es kostet, um einen Auftrag oder einen Kunden zu gewinnen. Darin enthalten sind die Kosten für Werbemittel, Versand, Porto, Muster oder Proben sowie Nachfassaktionen.

Coupon
Der in einer Anzeige oder einem Mailing eingedruckte Abschnitt, der ausgeschnitten oder abgetrennt wird. Dient als Antwort/Bestellung.

Cover-Gatefold
Eine nach außen aufzuklappende Anzeige auf den Innenseiten eines Zeitschriften- Umschlages (Cover). Besonders interessant für Direktwerbeaktionen sind allerdings nur die bei Abonnentenauflagen zu nutzenden Versionen mit bereits adressiertem Bestellcoupon.

Cross-Marketing
Verbundmarketing von mindestens zwei Unternehmen.

Cross-Selling
Werbemethode, bei der existierende Kundenkontakte zusätzlich genutzt (etwa Paketbeilage) oder künstlich herbeigeführt werden (etwa Zahlungsbestätigung mit neuem Angebot). Damit sollen auf kostengünstige Art weitere Verkäufe forciert werden. Vorteile: Gesparte Portokosten, effektive Werbung (weil eine persönliche Ansprache gesichert ist), wenig Aufwand (zwei Aktionen in einem).

Crowdsourcing
Strategie, mit der man die Intelligenz, Authentizität und Kreativität der Unterstützer für die eigene Kommunikation nutzen kann.

Customer-Relation-Management-Systeme
Derartige System helfen dabei, alle anfallenden Kundendaten zu erfassen, zu pflegen und zu organisieren. Sie ermöglichen das Nachvollziehen des kompletten Kommunikationsablaufs mit dem Kunden ? vom ersten Kontakt bis zum Verkauf.