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Dabei haben Sie die Möglichkeit, zwischen der Ausgabe für Politik und Wirtschaft und derjenigen für Akteure aus dem Non-Profit-Bereich zu wählen. Beide Newsletter erscheinen monatlich und werden Ihnen kostenlos per E-Mail zugesandt.
Der „NPO-Newsletter“ erscheint ab September 2010 in Kooperation mit der Fundraising Akademie Frankfurt.
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THEMA DES MONATS
„Die Dialog-Revolution“: Sammelband bietet spannende Einblicke in innovative Kommunikation
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29.01.2010„Die Dialog-Revolution“: Sammelband bietet spannende Einblicke in innovative Kommunikation
Ab sofort ist der neue Herausgeberband der Initiative ProDialog mit dem Titel „Die Dialog-Revolution - Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation“ erhältlich.
Darin kommen Kampagnen- und Kommunikationsprofis aus den Bereichen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zu Wort. Sie teilen ihre wertvollen Erfahrungen im Bereich kreativer Dialogkommunikation.
Mit dabei sind u.a. Obamas Internetberater Thomas Gensemer, die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen Steffi Lemke, der FDP-Kampagnenleiter Hans-Jürgen Beerfeltz und Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von „Aktion Deutschland Hilft“.
Aber der Band bietet auch spannende Einblicke in die wichtigsten Trends kommerzieller Werbung. So erklärt Erik Backes, Kreativdirektor der Agentur Wunderman eindrücklich, warum in der Werbung ähnliche Regeln berücksichtigt werden müssen, wie bei der privaten Gesprächsanbahnung zwischen zwei Menschen in einer Bar. Prägnant formuliert: man redet nicht ungefragt auf jemanden ein und lobt dabei plump die Vorzüge, von denen man ohne Kenntnis annimmt, sie würden den Gesprächspartner beeindrucken. Eine Grundregel, die für Kommunikation in allen gesellschaftlichen Bereichen gilt.
Weitere grundlegende Überlegungen, die auch für Politik und zivilgesellschaftliche Organisationen von Bedeutung sind, liefert der Beitrag von Ralf Poser von der Agentur Ogilvy & Mather. Er erklärt, warum der Konsument eine Katze ist und weshalb wir ein neues Verständnis von Zielgruppen brauchen. Gemeint ist, dass Konsumenten lange Zeit wie Hunde behandelt wurden. Die Werbung versuchte, sie durch ständiges Wiederholen einer Botschaft zu trainieren, sie zu konditionieren. Das hat, mit Hilfe von sehr viel Geld, auch lange Zeit funktioniert. Diese Zeiten sind vorbei, und zwar nicht nur wegen schrumpfender Budgets. Denn der Konsument von heute hat sich insofern verändert, als dass er nicht mehr automatisch reagiert, wenn man ihn ruft. Zitat Poser: „Er ist zwar immer noch neugierig, bestimmt aber selbst, wann er sich auf uns einlassen will. Und ob wir seine Zuneigung gewinnen, ist nicht planbar.“
Kurzum, die spannenden Best-Practice-Beispiele der Autoren machen deutlich: Die eindimensionale Kommunikation über die alten Massenmedien reicht heute nicht mehr aus, um Menschen von einer Botschaft zu überzeugen. Es ist der kreative Dialog auf Augenhöhe mit Konsumenten, Wählern, Mitarbeitern oder Spendern, der Kommunikation erfolgreich macht.
Der Sammelband „Die Dialog-Revolution“ (ISBN: 978-3-9812629-2-6) ist im Hanseatic Lighthouse Verlag erschienen. Er ist ab sofort für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich.
Ab sofort ist der neue Herausgeberband der Initiative ProDialog mit dem Titel „Die Dialog-Revolution - Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation“ erhältlich.Darin kommen Kampagnen- und Kommunikationsprofis aus den Bereichen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zu Wort. Sie teilen ihre wertvollen Erfahrungen im Bereich kreativer Dialogkommunikation.
Mit dabei sind u.a. Obamas Internetberater Thomas Gensemer, die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen Steffi Lemke, der FDP-Kampagnenleiter Hans-Jürgen Beerfeltz und Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von „Aktion Deutschland Hilft“.
Aber der Band bietet auch spannende Einblicke in die wichtigsten Trends kommerzieller Werbung. So erklärt Erik Backes, Kreativdirektor der Agentur Wunderman eindrücklich, warum in der Werbung ähnliche Regeln berücksichtigt werden müssen, wie bei der privaten Gesprächsanbahnung zwischen zwei Menschen in einer Bar. Prägnant formuliert: man redet nicht ungefragt auf jemanden ein und lobt dabei plump die Vorzüge, von denen man ohne Kenntnis annimmt, sie würden den Gesprächspartner beeindrucken. Eine Grundregel, die für Kommunikation in allen gesellschaftlichen Bereichen gilt.
Weitere grundlegende Überlegungen, die auch für Politik und zivilgesellschaftliche Organisationen von Bedeutung sind, liefert der Beitrag von Ralf Poser von der Agentur Ogilvy & Mather. Er erklärt, warum der Konsument eine Katze ist und weshalb wir ein neues Verständnis von Zielgruppen brauchen. Gemeint ist, dass Konsumenten lange Zeit wie Hunde behandelt wurden. Die Werbung versuchte, sie durch ständiges Wiederholen einer Botschaft zu trainieren, sie zu konditionieren. Das hat, mit Hilfe von sehr viel Geld, auch lange Zeit funktioniert. Diese Zeiten sind vorbei, und zwar nicht nur wegen schrumpfender Budgets. Denn der Konsument von heute hat sich insofern verändert, als dass er nicht mehr automatisch reagiert, wenn man ihn ruft. Zitat Poser: „Er ist zwar immer noch neugierig, bestimmt aber selbst, wann er sich auf uns einlassen will. Und ob wir seine Zuneigung gewinnen, ist nicht planbar.“
Kurzum, die spannenden Best-Practice-Beispiele der Autoren machen deutlich: Die eindimensionale Kommunikation über die alten Massenmedien reicht heute nicht mehr aus, um Menschen von einer Botschaft zu überzeugen. Es ist der kreative Dialog auf Augenhöhe mit Konsumenten, Wählern, Mitarbeitern oder Spendern, der Kommunikation erfolgreich macht.
Der Sammelband „Die Dialog-Revolution“ (ISBN: 978-3-9812629-2-6) ist im Hanseatic Lighthouse Verlag erschienen. Er ist ab sofort für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich.














